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Foto: Kaefi Gellert

                                 Mein Glaubensbekenntnis
    
                   GOTT, Vater im Himmel ich glaube an dich,
                    denn du hast die Allmacht
läßt mich nicht im Stich.
  
                    GOTT, Vater dort oben
ich kann dich nicht sehen
                    doch durch meinen Glauben
kann ich mit dir gehen.
  
                    GOTT, Vater mit Liebe
hast du mich bedacht
                    ich kenn deine Güte
weiß von deiner Macht.
  
                    GOTT, Vater im Himmel
in Liebe und Furcht
                    will immer dir treu sein
das Leben hindurch.
  
                    GOTT, Vater dort oben
ich fühl mich so klein
                    weiß ich durch dein Schaffen
allein ist mein Sein.
  
                    GOTT, Vater mit Liebe
ich denk oft wie schwer
                    das Dasein auf Erden
warum mußt ich her.
  
                    GOTT, Vater im Himmel
erkannt hab ich's schon
                    nach durchstandener Prüfung erhalt`ich den Lohn.
  
                    GOTT, Vater dort oben
ich bitt' dich um Stärke,
                    dass selbst die Versuchung
nicht stört deine Werke.
  
                    GOTT, Vater mit Liebe denk ich nur an dich
                    die Kraft ist der Glaube
verlasse mich nicht.  
Copyright Peter Simon, 10.7.1992    

Krankheiten „Besprechen“, das „Gesundbeten“, setzt immer erst einmal den Glauben und das Gebet voraus. Ein Mensch der keinen Glauben hat, wird nicht beten und nicht beten heißt kein Gesundbeten.
Nun ist Glaube nicht unbedingt gleichzusetzen mit Kirche. Ich erwähne dies, weil oft Menschen zu mir sagen: „Mit Kirche hab ich nichts am Hut.“ – Nun nach meinem Glaubensverständnis muss man auch nicht einer Kirche oder Glaubensrichtung angehören um an GOTT zu glauben.
Ich glaube an IHN, an seine Schöpfung und seine Werke.
Ich akzeptiere jede Religion und Glaubensrichtung. Genau wie die Bibel, so lese ich auch den Koran.
Ich zähle buddhistische Mönche zu meinen Freunden, genau wie Moslems und ich hatte mütterlicherseits eine jüdische Urgroßmutter.
Ich bin evangelisch getauft und konfirmiert, habe meine Kinder katholisch taufen lassen.
Ich habe einen Weg gebraucht und eine Zeit um meinen Glauben zu finden.
GOTT gehört keiner Religion an und er lässt sicher jedem Menschen zu, einen für ihn gangbaren Weg zu finden. Leider gibt es in vielen Religionen Dogmatiker, die nur den von ihnen vorgegebenen Weg als den allein selig machenden akzeptieren.
Zu mir kommen Menschen aus allen Glaubensrichtungen, alle glauben an nur einen GOTT, wozu also Streit und Auseinandersetzung? Ich habe meinen Glauben gefunden und den werde ich auch behalten. Das sollte jeder für sich in Anspruch nehmen und sich nicht auf Diskussionen einlassen welcher Glaube der richtige ist.
So kamen auch des öfteren Menschen zu mir, die fragten ob mein Tun überhaupt eine Wirkung haben könne, wenn sie selbst nicht glauben? Hier kann ich nur darauf  verweisen, dass manch Kleinkind oder Kinder mit geistiger Behinderung Hilfe gefunden haben. Sie konnten weder an das was ich mache glauben, noch sich durch mich beeindrucken lassen.
Oft haben auch Menschen hinterher zu mir gesagt: „Als ich damals zu ihnen kam war ich überzeugt, das hilft sowieso nicht. Aber jetzt wo es mir besser geht fange ich an darüber nachzudenken.“
Eine Frau erzählte mir nach einem Jahr: „Herr Simon ich habe mir eine Bibel gekauft, ich hatte einfach das Bedürfnis.“ Ja und sie fing an zu lesen. Nicht ich helfe oder mache gesund, allein GOTT ist der, der dieses vermag. Ich kann nur beten und Fürbitte halten.


 
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