"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist."(Albert Einstein 1879 - 1955) Als Kind auf dem Lande groß geworden, mit Großeltern und Urgroßeltern, saß ich schon damals am Abend auf der Ofenbank des alten Bauernhauses und schaute meiner Urgroßmutter zu, wenn Menschen mit Leiden und Krankheiten zu ihr kamen, um Linderung oder Gesundheit zu erlangen. Mit dem Urgroßonkel ging ich in die Ställe und Häuser anderer Menschen, denen das Vieh erkrankt war, die meinten verhext worden zu sein oder glaubten jemand hätte sie verflucht. Eine interessante Kindheit? - Ja, aber zum Preis so manchen Albtraums, der mich des Nachts mit all diesen Geschehnissen konfrontierte. Doch war ich der einzige in unserer Familie, der von den Alten lernte und der eines Tages von den Beiden alles übergeben bekam, um selbst das Besprechen ausüben zu können. Vielfach wird von Geistheilung oder
Geistheilern gesprochen. Diese Attribute kann ich für das Besprechen nicht
gelten lassen, da es weder mit Geistern noch anderen mystischen oder magischen
Ausübungen zu tun hat. Es geht hier um Heilung in geistiger Form, d.h. das
Gebet zu GOTT ist der Schlüssel. In ihm allein ist die Kraft der
geistigen, also der nicht materiellen Heilung.Nicht der Ausübende, der Besprecher
heilt, sondern GOTT.Man lernt so etwas nicht auf Seminaren
oder so genannten Heilerschulen und man erhält auch keine Zertifikate oder
Urkunden, um sich diese an die Wand zu hängen und kranken Menschen damit zu
imponieren oder seine besondere „Seriosität“ zu unterstreichen. Das Besprechen kann man nicht erlernen.
Es wird über Generationen immer wieder "übergeben." Das heißt man
kann es einmal in seinem Leben weitergeben. Meist wurde es innerhalb der Familien
gehalten. Dies versuchte man dadurch zu sichern, indem es immer von einem Mann
auf eine Frau und von einer Frau auf einen Mann übergeben wurde. Ein
Besprecher oder eine Besprecherin aus Familientradition hat einen über
Generationen erhaltenen "Erbschlüssel".