"Die Kraft mit der ich suche zu lindern deine Pein die kommt aus GOTTES Händen IHM sollst du dankbar sein."
Foto: Tania Rother www.kueste-kreativ.de
(Aus aktuellem Anlass: Immer öfter entdecken wir, die noch aus alter Tradition das "Besprechen" erlernt, d.h. übergeben bekommen haben, dass mit unserem Wissen und Tun Schindluder getrieben wird. Es tauchen Anzeigen in verschiedensten Printmedien auf, in denen für Kurse geworben wird, in denen man angeblich das "Besprechen" in Seminaren erlernen kann. Lassen Sie sich nicht foppen. Wenn dies möglich wäre, würde ich lieber einfach damit "Geld machen" und müsste mich nicht mit der Krankheit und dem Leid Hilfe suchender Menschen beschäftigen. siehe auch unter Info.)
Das "Besprechen" von Krankheiten, das "Gesundbeten" nach alter Familientradition, ist eine der, im Europäischen Raum, ältesten Formen von Heilung bzw. Gebetsheilung.
Schon vor mehreren hundert Jahren saßen alte und weise Frauen, sowie auch Männer, in den Dörfern und versuchten Kranken zu helfen. Doch nicht nur Menschen wurden besprochen und bebetet, auch Tiere. Das Vieh im Stall, oder Hunde und Katzen.
Nachdem sie vor Bestehen der sogenannten Schulmedizin durch Kräuter, selbst erstellte und erdachte Salben, Tinkturen und Tee`s den Menschen, bei Krankheit und Verletzung, versuchten Hilfe und Linderung zu erbringen, verblieben nach der Manifestation der wissenschaftlichen Medizin, nur das geistige Heilen und das Gebet.
Sie ersetzten nicht die Medizin oder den Arzt, sondern ergänzten oder halfen denen, die in der herkömmlichen Heilkunst nicht die Hilfe fanden, die sie suchten. Nicht nur körperliche oder organische Leiden fanden hier Hilfe, sondern auch psychische und so genannte seelische Erkrankungen. Beispielsweise Ängste und unerklärliche Reaktionen des Körpers. So wurde das Erlernte von Generation zu Generation weiter getragen. Was wirklich geblieben ist, war das Besprechen, Beten, Raten, Pusten, Gesundbeten ..... viele Namen für eine Sache.
Es ist eine Form des geistigen Heilens die ausschliesslich über Gebet und Glauben angelegt ist. Die Zusammensetzung von Gebet und Ritual, so wie es auch in der kirchlichen Tradition, in der Taufe und vielen anderen Sakramenten geschieht.